Dienstag, 23. November 2010

Imponierendes Lichterfest

Die Fahrt mit dem Nachtzug von Bangkok ins 15 Stunden entfernte Chiang Mai, im Norden Thailands, war sehr angenehm. Die Fahrraeder konnten wir gegen eine Gebuehr von 90 Baht (3 Franken) problemlos mittransportieren. Mit dem bevorstehenden Loi Krathong, einem bedeutenden Thailaendischen Festival, erwartete uns ein Chiang Mai in voller Party Vorfreude. Mit unseren Couchsurf Hosts, Michael und Maria, machten wir uns auf, die Lichterfeste von naechster Naehe zu betrachten. Als Danksagung an die Gottheit (Buddha) in die Welt gerufen, sind die Festivitaeten heute fuer die meisten Thais mehr Spass als religioese Zeremonie. Ganz Chiang Mai schien auf den Beinen zu sein um mit tausenden Laternen, Feuerwerk, Ballons und Kerzen die Naechte zu erhellen. Der Hoehepunkt erwartete uns bei der der Yi-Peng Zeremonie in Mae Jo, naehe Chiang Mai, wo tausende Leute Ihre kleinen Heissluftballons miteinander in den Nachthimmel losschickten. Man hat das Gefuehl selber mit den Ballons in Richtung Vollmondhimmel zu schweben. Einfach ein herrlicher Moment. Aber was schreiben wir da. Schaut euch einfach den Video dazu an.
video
Nach den Festivaltaegen hier in Chiang Mai werden wir Morgen Donnerstag wieder auf unsere Fahrraeder steigen. Wir hatten in den letzten Tagen noch einige Fahrradprobleme (Felgen- und das altbekannte Bremsenproblem) zu loesen. Nun sollte aber wieder alles passen und wir koennen uns mit Vorfreude auf den Norden Thailands, Laos und China auf den Sattel schwingen. Ein denkwuerdiger Tag. Beginnt doch so offiziell die Reise in Richtung Japan. Gemaess unserem Plan sollten wir im April 2011 in Kyokos Heimat eintreffen. Dies ist jedoch vorgegriffen und wir nehmens wie immer Kilometer um Kilometer. In dem Sinne Pedale-Ahoi...

Donnerstag, 11. November 2010

Ein Fahrrad geht auf Reisen...

Wie bringt man nun zwei Fahrraeder kostenlos von Sri Lanka nach Thailand? Nun uns half sicherlich mal der Umstand, dass wir mit Sri Lankan Airlines flogen und so 30kg pro Person an Gepaeck transportieren konnten. Der Rest ist dann noch Organisationssache und einwenig Flexibilitaet. Nachdem wir die Fahrradboxen organisiert hatten, galt es diese zu unserer Unterkunft bei Couchsurfer Kirthi zu transportieren, die Fahrraeder auseinanderzuschrauben und zu verpacken. Unsere Rucksaecke sind mitlerweile so abgespeckt, dass wir die vorgegebenen Maximalkilogramme sogar inklusive Fahrraeder (Je 20kg) locker einhielten. Am Bangkok Flughafen angekommen, und mit unsere Fahrraedern immernoch in Kartonboxen verpackt, nahmen wir dann wegen den hohen Taxipreisen die Metro in die Innenstadt zu unserer Kollegin Nopphawan. (Insgesamt dreimal umsteigen) Viele Passagiere und Sicherheitsbeamte waren erstaunt uns zu sehen, wie wir diese grossen Kartonboxen durch die langen Untergrundgaenge und Metrostationen schoben. Alle waren jedoch sehr hilfsbereit und uns wurde wiedereinmal bewusst, dass Budgetreisen einen in Situationen bringt, wie man sie wohl anders nie erleben wuerde. Seit gut einer Woche sind wir nun in Bangkok bei unserer Kollegin Nopphawan und Ihrer Familie untergebracht. Nopphawan haben wir bereits bei unserer letztjaehrigen Thailand Fahrradreise in Bangkok besucht. Der Aufenthalt bei Ihr bringt uns wiedereinmal die Moeglichkeit auszuspannen, selber zu Kochen und das lebendige Bangkok ganz relaxed zu erleben. Zudem befinden sich Jens und Zuska, unsere Deutsch/Tschechische Radelfreunde welche wir bereits in Australien und Bali getroffen haben, momentan in der thailaendischen Haupstadt. Das Treffen mit Freunden ist immer wieder ein Aufsteller und Motivation fuer die weiteren Reisevorkommen. Jens und Zuska planen wir dann in Laos nochmals zu treffen...

Die Tage in Bangkok gaben uns ausserdem die Moeglichkeit die Visas fuer Laos und China, unsere naechsten Reiselaender, zu beantragen. Alles verlief reibungslos und wir werden nun naechste Woche mit dem Zug von Bangkok nach Chiang Mai in den Norden Thailands fahren. Von dort soll es mit unseren Fahrraedern durch Laos und China langsam in Richtung Japan gehen.